Landesvorsitzender Münch: Wahlergebnis in Schleswig-Holstein zeigt Niedergang von Rot-Grün und bedeutet endgültiges Aus für den Schulz-Effekt bei der SPD

BAD HOMBURG. Der hessische AfD-Landesvorsitzende Peter Münch hat seinen Parteifreunden in Schleswig-Holstein zum Sieg bei der Landtagswahl gratuliert. „Wir sitzen jetzt in zwölf Landesparlamenten und am 14. Mai kommt Nordrhein-Westfalen noch dazu“, freut sich der Rechtsanwalt aus Bad Homburg und ergänzte: „ Fast sechs Prozent und vier Sitze sind für die AfD im hohen Norden angesichts der Diffamierungen und massiven Behinderungen während des Wahlkampfs ein sehr respektables Ergebnis.“

SPD-Amtsinhaber Torsten Albig sei als Ministerpräsident klar abgewählt. „Auch der SPD-Fraktionschef und stellvertretende Bundesvorsitzende Ralf Stegner,  ein besonders militanter Gegner der AfD, wurde durch das Wahlergebnis abgestraft“, stellte Münch fest. Erfreut ist er nicht nur über das schlechte Abschneiden der SPD, sondern auch über die zumindest geringfügigen Verluste bei den Grünen und den Nichteinzug der Linkspartei in den Kieler Landtag.

Rot-Grün sei in Deutschland ein Auslaufmodell. Das habe im März schon die Landtagswahl im Saarland deutlich gemacht. „Gleichzeitig ist bei den Sozialdemokraten der euphorisch bejubelte Schulz-Effekt endgültig verpufft, betonte Münch. Das bedeute Rückenwind für die AfD im Bundestagswahlkampf und davor für die Landtagswahl im noch rot-grün regierten Nordrhein-Westfalen.