Harder-Kühnel: AfD-Demonstration gegen Angela Merkels Wahlkampfauftakt in Gelnhausen – Nachahmung empfohlen!

 

GELNHAUSEN: Auf der Wahlkampfveranstaltung der CDU am Montag, 14.08.2017, am Obermarkt in Gelnhausen wurden Bundeskanzlerin Merkel und ihre Anhängerschaft von ca. 150 AfD-Mitgliedern und -Sympathisanten empfangen. Die anwesende Spitzenkandidatin der hessischen AfD und AfD-Direktkandidatin im Wahlkreis 175, Mariana Harder-Kühnel, wertete die Demonstration als vollen Erfolg: „Wir haben Kanzlerin Merkel und allen Anwesenden eindrucksvoll vor Augen geführt, dass es eine laute Opposition gegen die aktuelle katastrophale Politik aus Berlin gibt, mit der auch im kommenden Bundestag gerechnet werden muss. Wir als AfD werden mit aller Beharrlichkeit die Verfehlungen der aktuellen Regierung thematisieren, ob nun auf der Straße oder in den Parlamenten. Für Frau Merkel war es ein von ungewohnt heftigen Protesten überschatteter Wahlkampfauftakt, für uns war es eine willkommene, medial sehr erfolgreiche Abwechslung im Dauer(wahl-) kampf.“

Die Regierungschefin war auf Einladung des CDU-Generalsekretärs Dr. Peter Tauber mit einem Helikopter in seine Heimatstadt gereist, um ihn in seinem Wahlkreis 175 zu unterstützen. Ebenfalls vor Ort war der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. Die gegen den Merkel-Wahlkampfauftakt in Hessen protestierenden Teilnehmer der AfD-Demonstration, welche unter dem Motto „Merkel muss weg“ stattfand, standen in Hör- und Sichtweite der Tribüne am Brunnen des Obermarktes, hielten blaue AfD- Transparente hoch und sorgten über die gesamte Veranstaltung für eine eindrucksvolle Geräuschkulisse, die weder der Kanzlerin selbst noch der anwesenden Presse entgangen ist. Die umfangreiche mediale Berichterstattung über die Gegendemonstration hat alle Erwartungen übertroffen. ZDF, RTL, Hessenschau, Welt, Hessischer Rundfunk sowie dutzende von Zeitungen berichteten vom heftigen Gegenwind, der Frau Merkel in Gelnhausen entgegenschlug.

Auf den mitgebrachten AfD-Plakaten standen unter anderem Forderungen nach einer Erneuerung der Demokratie, mehr Bürgerbeteiligung, soliden Finanzen und einer Sicherung der Grenzen. Die gesamte etwa 40-minütige Rede der Bundeskanzlerin wurde von  „Merkel muss weg!“-Rufen begleitet, welche insbesondere bei den Themen Arbeit und Flüchtlingskrise sehr laut ausfielen. Für ihr positiv ausfallendes Resümee zur inneren Sicherheit erntete Frau Merkel lautes Gelächter der anwesenden Demonstranten, was kaum verwundert, lässt sich eine Verschlechterung der Sicherheitslage in Deutschland spätestens seit dem Terroranschlag auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin nicht länger leugnen.

Entgegen der Unterstellung Merkels „ein bisschen Zuhören sei manchmal auch nicht schlecht“ und ihres offensichtlich leicht verstimmten Generalsekretärs, haben die Teilnehmer der AfD-Demonstration sehr wohl einen Großteil ihrer eintönigen Rede verfolgt, allerdings keine inhaltlichen Gründe vorgefunden, ihren Protest einzustellen. Einzig zum Abschluss der Veranstaltung wurde einträchtig die deutsche Nationalhymne mitgesungen.

 

Mariana Harder-Kühnel
Rechtsanwältin
AfD-Listenplatz 1 in Hessen für Bundestagswahl 2017